Viele der Leute, mit denen ich in Kontakt stehe, kommunizieren primär über die internen Mail- oder Gästebuchfunktionen irgendwelcher kleineren oder größeren Social-Networking-Dienste wie bei-uns.de, facebook.com, xing.com oder lokalisten.de. Jüngstes Beispiel aus meinem Umfeld, das zeigt, dass das auch bedingt funktioniert und angenommen wird ist die Umfrage von Flo, der wissen wollte, wie die Leser seines Fotoblogs über neue Bilder informiert werden wollen. Hier gab er auch die Möglichkeit sich per privater Nachricht über das regionale bei-uns.de informieren zu lassen.
Einige Leute sagen sicherlich, dass sie diese Services nutzen, weil sie dort ihre ganzen Bekannten an einer Stelle haben. Ich allerdings finde das sehr unpraktisch, weil es einfach zu viele Dienste gibt, bei denen ich angemeldet bin. Man beschneidet sich von vorn herein künstlich die Möglichkeit mit Nutzern außerhalb seines favorisierten Dienstes in Kontakt zu treten.
Warum benutzen die Leute nur noch so selten E-Mail? Für mich ist E-Mail unter dem Strich die eindeutig bessere Lösung, da man nicht dauernd x Webseiten abgrasen muss, alle Nachrichten zentral an einer Stelle hat, man sich schnell einen Überblick verschaffen und zwischen den Mails wechseln kann, es kostenlos ist (vgl. XING), man nicht aktiv werden muss, um an Infos zu kommen, etc.
Sicherlich sind diese Dienste super um z.B. nicht mehr selbst sein (komplettes) Adressbuch pflegen zu müssen oder hier und da mal ein nettes Fetenfoto von einem Freund zu bestaunen, aber es bleibt mir trotzdem nicht ersichtlich, warum man sich freiwillig so beschränken sollte.
Just my 2 cents.